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Themenstrang: »Forschung«

Referent_innen: Stefan Meretz, Martin Fries

Tag/Zeit: Donnerstag, 15.9.2016, 13:30–15:30 Uhr

Klaus Holzkamps funktional-historische Analyse der gesellschaftlichen Natur des Menschen in der Diskussion

Holzkamps „Grundlegung der Psychologie“ (GdP) hat den Anspruch, die grundlegenden Kategorien Kritischer Psychologie wissenschaftlich aus der gesellschaftlichen Natur des Menschen abzuleiten. Mittels seiner „funktional-historisch“ genannten Analyse versucht er über eine Rekonstruktion der Evolution des Psychischen vom Einzeller bis zur Schwelle der Menschwerdung hin die grundlegenden psychischen Funktionen der Menschen zu erarbeiten. Dabei soll sowohl das spezifisch Menschliche wie auch das spezifisch Gesellschaftliche an der psychischen Funktionsgrundlage aller Menschen erkennbar werden. Doch ist dieses Verfahren überhaupt geeignet, zu zeigen, was Holzkamp zeigen will? Darüber wollen wir diskutieren.

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Themenstrang: »Gesellschaft«

Referent_in: Gesundheitskollektiv Berlin

Tag/Zeit: Freitag, 16.9.2016, 19:00–21:00 Uhr

Diskussion unserer Idee eines partizipativen, lebensweltorientierten Sozial- und Gesundheitszentrums

Wir planen ein Sozial- und Gesundheitszentrum, in dem verschiedene Berufsgruppen zusammen mit den Menschen im Stadtteil für die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten eintreten. Gesundheit verstehen wir hierbei deutlich umfassender als dies im Allgemeinen der Fall ist. Nicht nur die medizinische Versorgung und individuelle Verhaltensweisen stehen hier im Mittelpunkt, sondern die gesellschaftlichen Bedingungen von Gesundheit – von der lokalen bis zur globalen Ebene. Politische und soziale Faktoren wie Mietsteigerungen, geringes Einkommen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Rassismus oder Altersarmut beeinflussen die Gesundheit nachweislich stärker als die Qualität der medizinischen Versorgung alleine. Weiterlesen »

Themenstrang: »Gesellschaft«

Referent_in: Fiona Kalkstein

Tag/Zeit: Donnerstag, 15.9.2016, 13:30–15:30 Uhr

Parallelen und Differenzen zur Kritischen Psychologie am Beispiel der Untersuchung weiblicher Biographien

In meiner Dissertation gehe ich der Frage nach biographischer Handlungsfähigkeit in den Lebensgeschichten von Frauen aus proletarischen Milieus nach. Dabei ist die Frage nach Verschränkungen von Klasse, Geschlecht und anderen Differenzkategorien zentral (sowohl auf struktureller als auch auf individueller Ebene). In diesem Workshop möchte ich mit Ihnen/euch gemeinsam den Blick auf alternative Konzeptionen von Handlungsfähigkeit (agency) lenken, und diese mit Denkfiguren der Kritischen Psychologie vergleichen. Dies soll anhand von empirischen Material geschehen.

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Themenstrang: »Freestyle«

Referent_in: Vorbereitungsteam Ferienuni

Tag/Zeit: Samstag, 17.9.2016, 21:00–open end

Die Abschlussparty zur Ferienuni 2016 findet im Tennis, Reuterstr. 95, 12053 Berlin-Neukölln, statt:

  • Siehe OpenStreetMap
  • Anfahrt: U-Bahnhof Boddinstr. oder U-Bahnhof Rathaus Neukölln
  • Bier ab 1.70€ bis 3.50€

Themenstrang: »Gesellschaft«

Referent_innen: Maria Hummel, Elène Misbach

Tag/Zeit: Mittwoch, 14.9.2016, 16:00–18:00 Uhr

Solidarische Unterstützungsarbeit ist der Kampf um gleiche soziale und politische Rechte für alle

»Ehrenamtliches« und »bürgerschaftliches« sowie »zivilgesellschaftliches« Engagement ist seit vielen Jahren und in den verschiedensten Diskursen in aller Munde. Angesichts der steigenden Zahlen geflüchteter Menschen europa- und weltweit und der »adhoc«-Eröffnung zahlreicher neuer Standorte zur Unterbringung der ankommenden asylsuchenden Menschen erfährt auch in Berlin die Würdigung unentgeltlicher, »freiwilliger« oder »ehrenamtlicher« Unterstützungstätigkeit im Themenfeld »Flucht, Asyl und Migration« eine neue Konjunktur.

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Themenstrang: »Gesellschaft«

Referent_in: Jutta Meyer-Siebert

Tag/Zeit: Mittwoch, 14.9.2016, 13:30–15:30 Uhr

…als Projekt feministischer Kritischer Psychologie?

Die Kritische Psychologie, insbesondere Klaus Holzkamp, hat in der Nachfolge von Leontjew die Bedeutung der Werkzeugherstellung für die Menschwerdung herausgearbeitet, und wie im Tier-Mensch-Übergangsfeld der Sprung in die Fähigkeit gelang, die vorgefundenen Lebensbedingungen von Umwelt zu Welt umzubauen. Die Bedeutung der Herstellung von Mitteln zum Leben wurde, wie auch schon bei Marx, als so zentral angenommen, dass der zweite Strang, der für das Überleben und die Entwicklung der Menschheit – die Produktion des Lebens (Marx/Engels) – gleichrangig Bedeutung hat, aus dem (Analyse)Blick geriet.

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Themenstrang: »Gesellschaft«

Referent_innen: Michael Zander, Swantje Köbsell

Tag/Zeit: Freitag, 16.9.2016, 13:30–15:30 Uhr

Eine Einführung

Die Disability Studies (DS) sind ein interdisziplinärer Ansatz, der Behinderung im gesellschaftlichen Kontext erforscht und der sich von einem traditionellen Verständnis abgrenzt: Behinderung ist demnach nicht auf ein medizinisches Problem zu reduzieren, vielmehr unterscheiden die DS zwischen individueller Beeinträchtigung/Konstitution (impairment) und Behinderung (disability), die durch gesellschaftliche Barrieren bzw. Bewertungen verursacht wird. Durch dieses Verständnis erschließen die DS eine neue und kritische Forschungsperspektive, die die Erfahrung und Expertise der von Behinderung betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Die Veranstaltung will Hintergrund, Entstehung und Grundsätze der DS beleuchten, aber auch einen kritischen Blick auf die Differenzierung zwischen impairment und disability werfen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen sodann die (aktuellen) Bezüge zu Sozialer Arbeit und (Kritischer) Psychologie herausgearbeitet werden.

Themenstrang: »Forschung«

Referent_in: Erik Meyer

Tag/Zeit: Freitag, 16.9.2016, 16:00–18:00 Uhr

Partizipative Forschungsansätze am Beispiel der Forschung für und mit Trans*-Menschen

In den 1960er und 1970er Jahren hatten sich in Deutschland Ansätze der Aktionsforschung etabliert, bei der die klassische Trennung zwischen Forschenden und Beforschten aufgehoben wurde. Dabei setzte sich die Forschung explizit zum Ziel, die sozialen Bedingungen, die sie erforschte, im gemeinsamen Prozess in hilfreicher Weise zu verändern. Nachdem diese Ansätze, als unwissenschaftlich verpönt, jahrzehntelang in Vergessenheit geraten waren, finden sie in jüngster Zeit in Form der Partizipatorischen Forschung (Participatory Research) aus Amerika wieder ihren Weg zurück. Anwendung finden diese Ansätze bisher insbesondere in der Erforschung von Lebenslagen benachteiligter Gruppen (z.B. Sexarbeiter_innen, Menschen mit einer Behinderung). Im Sinne des „Mitforscherprinzips“ einer Psychologie vom Standpunkt des Subjekts (Markard, 2010) sind sie gut anschlussfähig an die Kritische Psychologie.

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Themenstrang: »Forschung«

Referent_in: Ines Langemeyer

Tag/Zeit: Donnerstag, 15.9.2016, 13:30–15:30 Uhr

Kompetenz umschließt Wissen und Können. Doch was bedeutet dies in der Kooperation? In wissenschaftlich-technologischen Projekten entstehen heute Risiken, die ein Einzelner vielleicht noch vorherzusehen, aber niemals allein zu kontrollieren vermag. Das knowing, das Wissen-Wie, eines kompetenten Teams wird entscheidend, wenn die Komplexität in Arbeitsprozessen wächst. Die Kooperateure brauchen ein bestimmtes Wissen-in-Praxis, mit dem sie ihre Aufmerksamkeit rechtzeitig auf akute und zukünftige Probleme richten können. Ihre Geistesgegenwart wird Achtsamkeit (mindfulness) genannt. Welches Wissen achtsames Handeln in der Zusammenarbeit ermöglicht und wie es sich entwickeln lässt, wird aus subjektwissenschaftlicher Sicht dargestellt.

Themenstrang: »Gesellschaft«

Referent_innen: Stefan Meretz, Denis Neumüller

Tag/Zeit: Freitag, 16.9.2016, 13:30–15:30 Uhr

In der Kritischen Psychologie nimmt das Kategorienpaar restriktive vs. verallgemeinerte Handlungsfähigkeit einen zentralen Platz ein. Während die restriktive Handlungsfähigkeit als Handeln unter Akzeptanz der gegebenen Bedingungen umfassend ausgearbeitet wurde, wird der Gegenbegriff der verallgemeinerten Handlungsfähigkeit eher vage als „Richtungsbestimmung“ gefasst. Entscheidendes Merkmal sei die Überschreitung der Beschränkungen durch inkrementelle Erweiterung der Verfügung über die Handlungsbedingungen in Richtung einer freien Gesellschaft. Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen: Reicht die Erweiterung der Bedingungsverfügung als Kriterium aus? Was ist mit solchen Erweiterungen, die auf Kosten von anderen gehen? Ist die Erweiterung auf Kosten von anderen ein personales oder ein strukturelles Problem? Wie lässt sich bestimmen, ob eine erweiterte Verfügung in Richtung einer freien Gesellschaft weist?

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Ferienuni Kritische Psychologie 2016 using Theme Adventure by Eric Schwarz adapted by Stefan Meretz
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